Glücksspiel-Enzyklopädie N: 12 Begriffe zu Spielen, Markt und Geschichte
Diese alphabetische Seite erklärt 12 Begriffe der Glücksspielbranche: von Spielregeln und Geschichte über Marktmechanismen bis zu Mathematik, Regulierung und Spielerschutz. Die Texte dienen der unabhängigen Information.
Nachspielzeitwetten betreffen Ereignisse in der zusätzlichen Spielzeit einer Halbzeit. Entscheidend ist die genaue Definition in den Wettregeln.
Vor einer Teilnahme sollten Marktdefinition, Abrechnungsregeln und mögliche Gebühren geprüft werden. Auch eine sorgfältige Analyse beseitigt weder Unsicherheit noch das Verlustrisiko.
Near Miss
Themenbereich: Psychologie
Ein Near Miss ist ein Beinahegewinn, der psychologisch als besonders knapp verfehlter Erfolg erlebt werden kann. Auch wenn sich die mathematische Chance dadurch nicht verbessert, kann der Eindruck die Motivation zum Weiterspielen beeinflussen.
Die Wirkung auf einzelne Menschen ist unterschiedlich. Warnsignale wie Kontrollverlust, Verheimlichung und Spielen zur Verlustkompensation sollten ernst genommen werden.
Nebenwette
Themenbereich: Spiele
Nebenwetten ergänzen ein Hauptspiel um zusätzliche Gewinnmöglichkeiten. Ihre Gewinnchancen sind getrennt zu betrachten.
Die Spielregeln und der Auszahlungsplan bestimmen, welche Ergebnisse als Gewinn gelten. Selbst bei korrekter Durchführung kann ein mathematischer Vorteil des Veranstalters bestehen.
Net Gaming Revenue
Themenbereich: Markt
Net Gaming Revenue bezeichnet einen betriebswirtschaftlichen Nettoertrag nach bestimmten Abzügen. Die Definition kann zwischen Unternehmen variieren.
Wirtschaftliche Kennzahlen müssen nach Einsatzvolumen, Bruttospielertrag und tatsächlichem Gewinn unterschieden werden. Marktstrategien sind auch unter Verbraucherschutzgesichtspunkten zu bewerten.
Nettospielertrag
Themenbereich: Markt
Der Nettospielertrag wird häufig als Einsätze abzüglich ausgezahlter Gewinne verstanden; Definitionen können je nach Berichtssystem variieren. Er ist weder gleichbedeutend mit Umsatz noch mit Unternehmensgewinn.
Wirtschaftliche Kennzahlen müssen nach Einsatzvolumen, Bruttospielertrag und tatsächlichem Gewinn unterschieden werden. Marktstrategien sind auch unter Verbraucherschutzgesichtspunkten zu bewerten.
Nettoverlust
Themenbereich: Ratgeber
Der Nettoverlust ergibt sich aus tatsächlichen Einzahlungen abzüglich Auszahlungen über einen betrachteten Zeitraum. Bonusguthaben und offene Wetten können die Darstellung komplizieren.
Eine sachliche Entscheidung berücksichtigt Gesamtkosten, Zeitaufwand und das Risiko eines vollständigen Verlusts. Glücksspiel sollte nicht als Einkommensquelle eingeplant werden.
Neukundenbonus
Themenbereich: Markt
Neukundenboni sollen den erstmaligen Einstieg in ein Glücksspielangebot attraktiver machen. Bedingungen und mögliche Anreize zu höheren Einsätzen sind kritisch zu prüfen.
Wirtschaftliche Kennzahlen müssen nach Einsatzvolumen, Bruttospielertrag und tatsächlichem Gewinn unterschieden werden. Marktstrategien sind auch unter Verbraucherschutzgesichtspunkten zu bewerten.
Neunzig-Zahlen-Bingo
Themenbereich: Spiele
Beim 90-Ball-Bingo wird aus 90 Zahlen gezogen. Typische Gewinnziele sind eine Reihe, zwei Reihen oder die ganze Karte.
Die Spielregeln und der Auszahlungsplan bestimmen, welche Ergebnisse als Gewinn gelten. Selbst bei korrekter Durchführung kann ein mathematischer Vorteil des Veranstalters bestehen.
Nichtteilnahme
Themenbereich: Spielerschutz
Nichtteilnahme ist die einfachste Möglichkeit, Glücksspielverluste zu vermeiden. Für Menschen mit Kontrollproblemen kann dauerhafte Abstinenz besonders wichtig sein.
Die Spielregeln und der Auszahlungsplan bestimmen, welche Ergebnisse als Gewinn gelten. Selbst bei korrekter Durchführung kann ein mathematischer Vorteil des Veranstalters bestehen.
Nietenquote
Themenbereich: Lotterien
Die Nietenquote gibt den Anteil nicht gewinnender Lose an. Sie lässt sich nur aus den jeweiligen offiziellen Gewinnplänen zuverlässig ableiten.
Die jeweiligen Teilnahmebedingungen und offiziellen Gewinnpläne bestimmen die tatsächlichen Chancen. Einzelne öffentlichkeitswirksame Gewinne dürfen nicht mit der typischen Spielerfahrung verwechselt werden.
No-Limit-Poker
Themenbereich: Poker
Bei No-Limit-Poker dürfen Spieler im Rahmen ihres verfügbaren Chipstapels unterschiedlich hohe Einsätze setzen. Dadurch entstehen erhebliche Schwankungen.
Poker verbindet Zufall und Entscheidungen unter unvollständiger Information. Gebühren, Regeln und die Stärke der Mitspieler beeinflussen das Ergebnis.
Null beim Roulette
Themenbereich: Spiele
Die Null ist für den Hausvorteil beim europäischen Roulette zentral. Sonderregeln wie La Partage können bei bestimmten einfachen Chancen den erwarteten Verlust verringern.
Die Spielregeln und der Auszahlungsplan bestimmen, welche Ergebnisse als Gewinn gelten. Selbst bei korrekter Durchführung kann ein mathematischer Vorteil des Veranstalters bestehen.
Hinweis: Glücksspiel kann abhängig machen. Alle Beiträge sind Information, keine Empfehlung zum Spielen. Rechtliche Details und Produktbedingungen können sich ändern. Bei Problemen helfen unabhängige Suchtberatungsstellen.